Nordinsel, Insel in Neuseeland.
North Island erstreckt sich über mehr als 113.000 Quadratkilometer und umfasst Regenwälder, vulkanische Hochflächen, heiße Quellen und lange Sandstrände an beiden Küsten. Im Inneren wechseln sich Hügelland, Ebenen und Gebirgszüge ab, während die Küstenlinie vom ruhigen Pazifik im Osten bis zur raueren Tasmanischen See im Westen reicht.
Polynesische Seefahrer erreichten diese Küsten im 13. Jahrhundert und gründeten Siedlungen, lange bevor europäische Schiffe im 18. Jahrhundert ankamen. Die britische Krone übernahm nach 1840 die formelle Kontrolle, was zu jahrzehntelangen Konflikten mit den Māori-Gemeinden führte.
Die Māori nennen diese Landmasse Te Ika-a-Māui, was sich auf den legendären Fisch bezieht, den der Halbgott aus dem Meer zog. Heute lebt hier die Mehrheit der neuseeländischen Bevölkerung, und Städte wie Auckland oder Wellington zeigen den Alltag zwischen europäischen und polynesischen Einflüssen.
Die meisten Besucher fliegen nach Auckland oder Wellington und mieten ein Auto, um zwischen den verschiedenen Regionen zu wechseln. Fähren verbinden Wellington mit der Südinsel und verkehren mehrmals täglich bei gutem Wetter.
Drei aktive Vulkane prägen die zentrale Hochebene und gehören zum pazifischen Feuerring, der sich über tausende Kilometer erstreckt. Manche Seen und Bäche in dieser Zone bleiben wegen unterirdischer Hitze auch im Winter warm.
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