Waitomo Caves, Kalksteinhöhlensystem im Bezirk Waitomo, Neuseeland.
Die Waitomo Caves sind ein unterirdisches Netzwerk aus Kalkstein mit mehreren Ebenen, das sich über mehrere Kilometer erstreckt. Das System umfasst unterirdische Flüsse, Stalaktiten, Stalagmiten und natürlich entstandene Kammern, die für Besucher zugänglich sind.
1887 war Tane Tinorau, der in der Nähe lebte und den Höhleneingang als guten Ort zum Aalfang kannte, einer der ersten beiden Erforscher der Waitomo-Glowworm-Höhle. Die Krone verstaatlichte die Höhle 1904 und betrieb sie ab 1905 als Touristenattraktion. Besucher reisten damals mit der Bahn nach Hangatiki und dann sechs Meilen mit der Kutsche; 1909 folgte ein Hotel der Regierung.
Der Name Waitomo stammt aus dem Māori: wai (Wasser) und tomo (Doline oder Ponor), also „Wasser, das durch ein Loch fließt“. Ruakuri bedeutet „Höhle der Hunde“, nach einem Rudel verwilderter Hunde, das darin gelebt haben soll. Die Glowworm Cave wurde 1904 von der Krone verstaatlicht und ab 1905 als Touristenattraktion betrieben.
Besucher können zwischen drei Haupthöhlen wählen - Glowworm, Ruakuri und Aranui - die jeweils unterschiedliche Tourdauern und geologische Merkmale bieten. Die meisten Führungen sind für verschiedene Fitnessstufen geeignet und ermöglichen es Besuchern, das Innere der Höhlen zu Fuß zu erkunden.
Das bläuliche Licht der Glühwürmchen entsteht aus Luziferin mit Hilfe des Enzyms Luziferase. Jede Larve hängt klebrige Seidenfäden von der Decke, um angelockte Insekten zu fangen, und zieht den Faden mit der Beute wieder ein. Es handelt sich um die Pilzmücke Arachnocampa luminosa, nicht um ein echtes Glühwürmchen.
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