Maré, Korallenatoll-Insel in Neukaledonien, Frankreich.
Maré ist die zweitgrößte Insel der Loyalitätsinseln und erstreckt sich etwa 42 Kilometer in die Länge mit erhobenen Korallenformationen. Die höchsten Punkte erreichen etwa 120 Meter über dem Meeresspiegel.
Die europäische Entdeckung der Insel erfolgte im August 1793, als der Kapitän William Raven die Insel während einer Seereise dokumentierte. Diese frühe Begegnung markierte den Beginn des europäischen Kontakts mit diesem Ort.
Die Bevölkerung spricht Nengone und praktiziert den Christentum, der seit dem 19. Jahrhundert tief in der Gemeinschaft verankert ist. Diese religiösen Praktiken prägen das tägliche Leben und die sozialen Strukturen der Insel.
Man kann die Insel mit Flügen von Air Calédonie oder der Fähre Betico 2 erreichen, wobei Mietwagen für die Fortbewegung vor Ort verfügbar sind. Die Erkundung auf eigene Faust ist am einfachsten mit einem Fahrzeug.
Das Innenland enthält eine von erhobenen Landflächen umgebene ehemalige Lagune mit einem Netz aus fossilen Korallenhöhlen und natürlichen Becken. Diese unterirdischen Strukturen prägen die Landschaft auf einzigartige Weise.
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