Torres-Straße, Meerespassage zwischen Australien und Neuguinea.
Torres Strait ist eine Meeresenge zwischen dem Kap York Peninsula in Australien und Papua-Neuguinea, die zahlreiche kleine Inseln und ausgedehnte Korallenriffe enthält. Das Wasser ist an den meisten Stellen flach und verbindet die Korallensee im Osten mit der Arafurasee im Westen.
Ein spanischer Seefahrer durchquerte diese Meeresenge 1606 auf seinem Weg nach Manila und dokumentierte damit erstmals die Route für europäische Karten. Die Region diente später als wichtiger Durchgang für Handelsschiffe zwischen den Ozeanen.
Der Name stammt von dem spanischen Seefahrer, dessen Route durch diese Meeresenge im frühen 17. Jahrhundert verlief, während indigene Gemeinschaften auf den vorgelagerten Inseln weiterhin ihre eigenen Sprachen und Traditionen bewahren. Besucher bemerken oft die intensive Verbindung der Inselbewohner mit dem Meer, das ihre Lebensweise und tägliche Nahrungssuche prägt.
Die Navigation durch die Meeresenge erfordert Erfahrung wegen der vielen Untiefen und Korallenformationen, die unter der Wasseroberfläche liegen. Große Schiffe folgen markierten Kanälen, während kleinere Boote mehr Flexibilität haben, aber dennoch Vorsicht walten lassen müssen.
Große Populationen von Dugongs leben in diesen Gewässern und nutzen die Seegraswiesen zwischen den Inseln als Nahrungsquelle. Ein Abkommen zwischen zwei Ländern regelt seit Jahrzehnten traditionelle Fischereipraktiken und den Schutz dieser Meeressäuger.
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