Johnston-Atoll, Geschütztes Atoll im Pazifischen Ozean, Vereinigte Staaten.
Johnston-Atoll ist eine abgelegene Korallenformation im zentralen Pazifik, über 1.200 Kilometer südwestlich von Hawaii gelegen. Vier kleine Inseln liegen innerhalb einer ovalen Lagune, umgeben von flachen Riffbereichen und tiefem Ozeanwasser.
Die U.S. Marine richtete 1934 einen Luftfahrtbetrieb hier ein und baute in den folgenden Jahrzehnten Landebahnen. Die militärischen Operationen endeten 2004 und ein langfristiges Reinigungsprogramm begann.
Der Name stammt von einem englischen Marinekapitän namens Charles Johnston, der das Atoll in den frühen 1800er Jahren entdeckte. Das Riffgewässer wurde lange als Lager für chemische Waffen genutzt, was die heutige Gestalt des Gebiets prägt.
Besucher benötigen eine spezielle Genehmigung der Bundesbehörden für Wildtiere, da das Gebiet aus Naturschutzgründen geschützt ist. Reisen sind äußerst selten und erfordern eine sorgfältige Koordination mit Regierungsbehörden.
Das Atoll liegt über drei Flugstunden vom nächsten bewohnten Land entfernt und hat keine permanenten Einwohner. Diese Isolation ermöglichte es, dass militärische Aktivitäten über Jahrzehnte hinweg weitgehend unbemerkt blieben.
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