Papahānaumokuākea Marine National Monument, Marines Nationaldenkmal in den nordwestlichen Hawaii-Inseln, Vereinigte Staaten.
Papahānaumokuākea ist ein geschütztes Meeresgebiet in den nordwestlichen hawaiianischen Gewässern, das zehn Inseln, Atolle, Korallenriffe und Tiefseeökosysteme umfasst. Das Reservat erstreckt sich über rund 1,5 Millionen Quadratkilometer und bietet Lebensraum für Meeressäuger, Seevögel und Rifffische.
Präsident Theodore Roosevelt legte 1909 den Grundstein für den Schutz mit der Vogelreservation der hawaiianischen Inseln. Das Gebiet erhielt 2006 den Status eines Nationaldenkmals und wurde kurz darauf in die Welterbeliste aufgenommen.
Das Denkmal trägt die Namen hawaiianischer Gottheiten Papahānaumoku und Wākea, die die Verbindung zwischen Erdmutter und Himmelsvater in einheimischen hawaiianischen Traditionen darstellen. Diese Namen spiegeln die spirituelle Bedeutung wider, die das Gebiet für Nachfahren der ersten polynesischen Seefahrer noch heute hat.
Der Zugang erfordert besondere Genehmigungen, da das Gebiet streng geschützt ist und nur für wissenschaftliche Forschung sowie traditionelle Praktiken hawaiianischer Ureinwohner geöffnet ist. Das Mokupāpapa Discovery Center in Hilo bietet Besuchern Ausstellungen und Bildungsprogramme über das Reservat und seine Bewohner.
Wissenschaftler haben über 7.000 Arten im Reservat dokumentiert, wobei etwa ein Viertel nirgendwo sonst auf der Erde vorkommt. Die hawaiianische Mönchsrobbe gehört zu den seltensten Meeressäugern und lebt hauptsächlich in den geschützten Gewässern und auf den Stränden dieser abgelegenen Inseln.
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