Pearl-und-Hermes-Atoll, Geschütztes Atoll in den nordwestlichen Hawaii-Inseln, Vereinigte Staaten.
Pearl and Hermes Atoll ist ein Korallenriffsystem im Nordwestlichen Hawaiianischen Archipel, das sich über rund 1.165 Quadratkilometer erstreckt und mehrere winzige Sandinseln mit einer Gesamtfläche von etwa 32 Hektar umfasst. Das Atoll liegt etwa 1.930 Kilometer nordwestlich von Honolulu und gehört zum geschützten Meeresgebiet des Papahānaumokuākea Marine National Monument.
Der Name stammt von zwei englischen Walfangschiffen, der Pearl und der Hermes, die 1822 auf dem Riff strandeten und ihre Besatzungen retteten. Die Schiffe gingen verloren, doch die Entdeckung machte das Atoll in der maritimen Welt bekannt und führte später zu seinem Schutz als Teil des nationalen Meeresschutzgebiets im Jahr 2006.
Die Inselgruppe gehört zum Papahānaumokuākea-Schutzgebiet und trägt einen hawaiianischen Namen, der die traditionelle Verbindung zwischen Meer und Land beschreibt. Hawaiianische Überlieferungen sehen diese entlegenen Riffe als Ruheplätze für Vorfahren und als heiligen Teil der Inselkette.
Besuche erfordern eine Sondergenehmigung der Naturschutzbehörden und können nur mit eigenen Booten oder organisierten Forschungsexpeditionen erreicht werden. Auf den Inseln gibt es keine Infrastruktur, daher müssen Reisende vollständig autark sein und alle Vorräte sowie Ausrüstung mitbringen.
Die Gewässer rund um das Atoll beherbergen die größte Vielfalt an Meereslebewesen unter allen Nordwestlichen Hawaiianischen Inseln, darunter seltene Robbenkolonien und Meeresschildkröten. Taucher berichten von außergewöhnlich klarem Wasser, das Sichtweiten von über 60 Metern ermöglicht.
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