Hawaii hotspot, Vulkanischer Hotspot im Pazifischen Ozean, Vereinigte Staaten
Der Hawaii-Hotspot ist ein geologisches Phänomen im Pazifischen Ozean, bei dem geschmolzenes Gestein aus dem Erdmantel aufsteigt und Vulkane bildet, während die pazifische Platte darüber wandert. Diese Bewegung erzeugt eine Reihe von Inseln und Unterwasserbergen, die sich über Tausende von Kilometern erstrecken.
Eine Theorie aus den 1960er Jahren erklärte, wie Vulkane fernab von Plattengrenzen entstehen können, wenn eine ortsfeste Magmaquelle im Erdmantel aktiv bleibt. Diese Idee half Forschern zu verstehen, warum sich die hawaiischen Inseln in einer geraden Linie über den Ozean verteilen.
Das Hawaiian Volcano Observatory, 1912 von Thomas Jaggar gegründet, überwacht weiterhin die vulkanische Aktivität in der Region.
Auf der Hauptinsel lassen sich aktive Vulkane und Lavaströme von ausgewiesenen Aussichtspunkten und Wanderwegen aus beobachten, die von der Nationalparkverwaltung betreut werden. Die Bedingungen können sich schnell ändern, daher ist es ratsam, vor dem Besuch aktuelle Informationen einzuholen.
Die ältesten Inseln dieser vulkanischen Kette liegen heute fast 6200 Kilometer nordwestlich der jüngsten, was die Bewegungsrichtung der ozeanischen Platte über Jahrmillionen sichtbar macht. Manche dieser älteren Inseln sind mittlerweile unter dem Meeresspiegel versunken und bilden Unterwasserberge.
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