Kealakekua Bay, Meeresschutzbucht im Kona-Distrikt, Vereinigte Staaten
Kealakekua Bay ist eine Meeresbucht an der Westküste der Big Island von Hawaii. Sie erstreckt sich etwa einen Kilometer breit und wird von steilen Felswänden begrenzt, während das Wasser Korallenriffe und vielfältiges Meeresleben beherbergt.
Die Bucht war ein bedeutender Punkt in der hawaiianischen Geschichte und erhielt weltweite Aufmerksamkeit, als der britische Navigator James Cook hier 1779 ankam. Während seines Besuchs kam es zu einem Konflikt mit der lokalen Bevölkerung, bei dem Cook starb.
Der Name Kealakekua bedeutet im Hawaiianischen "Pfad der Götter" und spiegelt die tiefe spirituelle Verbindung der Ureinwohner zu diesem Ort wider. Die Bucht war für die hawaiianische Bevölkerung ein wichtiger Treffpunkt und Handelsplatz.
Besucher können die Bucht am besten mit geführten Kajak- oder Bootstouren erreichen, die von lokalen Anbietern angeboten werden. Das Gebiet ist für Wassersportler zugänglich, erfordert aber in einigen Fällen Genehmigungen und sollte bei ruhigem Wetter besucht werden.
Ein weißer Obelisk aus dem Jahr 1878 steht an der nördlichen Seite der Bucht und markiert einen wichtigen historischen Moment. Das Denkmal ist vom Wasser aus leichter zu sehen als vom Land, da es auf einer kleinen Landzunge errichtet wurde.
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