Cabeza Prieta Wilderness, Geschütztes Wildnisgebiet im Südwesten von Arizona, Vereinigte Staaten
Das Cabeza Prieta Wilderness ist ein ausgewiesenes Wildnisgebiet im äußersten Südwesten Arizonas, an der Grenze zu Mexiko, das zum größten Teil aus Wüstenlandschaft des Sonora-Typs besteht. Das Gelände zeigt nackte Gebirgszüge, flache Täler und weite Flächen mit Kakteen und Dornengestrüpp.
Das Gebiet wurde 1939 zunächst als nationales Wildschutzgebiet ausgewiesen und diente anschließend jahrzehntelang der US-Luftwaffe als Bomben- und Übungsgelände. Der Wilderness Act von 1990 verlieh ihm schließlich den Status eines offiziellen Wildnisgebiets und schränkte motorisierte Aktivitäten dauerhaft ein.
Der Name "Cabeza Prieta" stammt aus dem Spanischen und bedeutet "schwarzer Kopf", ein Verweis auf die dunklen, von Wüstenlack überzogenen Felsen, die man im Gelände findet. Wer die Gegend durchquert, bemerkt diese charakteristischen schwarzen Steine immer wieder an den Berghängen.
Für den Besuch des Gebiets ist eine kostenlose Besuchergenehmigung erforderlich, die vorab eingeholt werden muss. Aufgrund der extremen Hitze, der fehlenden Wasserquellen und der Abgelegenheit sollte man gut vorbereitet reisen und genügend Wasser mitführen.
Durch das südliche Ende des Gebiets verläuft der sogenannte "El Camino del Diablo", ein alter Pfad, der einst von Suchern auf dem Weg nach Kalifornien benutzt wurde. Viele von ihnen kamen dabei durch Durst um, und noch heute sind entlang der Route historische Gräber zu finden.
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