San Marcos, Stadt in Guatemala
San Marcos ist eine Stadt im westlichen Hochland Guatemalas und Verwaltungssitz der gleichnamigen Abteilung. Die Stadt liegt auf einer Höhe von rund 2.400 Metern, umgeben von Hügeln und Tälern, mit einfachen Häusern und einigen größeren Gebäuden rund um einen zentralen Platz.
Die Stadt wurde am 25. April 1533 vom spanischen Hauptmann Juan de León Cardona gegründet, als Siedler in dieser Region ankamen. Im Jahr 1902 begub der Ausbruch des nahen Vulkans Santa María die Stadt unter Asche und veränderte die Landschaft der gesamten Region dauerhaft.
Die Stadt ist nach dem Heiligen Markus dem Evangelisten benannt, dessen Festtag am 25. April gefeiert wird. An diesem Tag füllen sich die Straßen rund um den zentralen Platz mit Prozessionen, Musik und lokalen Speisen.
Die Stadt liegt weit von der Hauptstadt entfernt und wird am besten mit dem Auto oder einem der lokalen Busse erreicht, die mehrere Zwischenstopps einlegen. Das Klima ist das ganze Jahr über mild und kühl, besonders morgens und abends, also empfiehlt sich eine leichte Jacke.
Die Eruption des Santa María im Jahr 1902 ließ einen neuen, kleineren Vulkan namens Santiaguito entstehen, der bis heute aktiv ist und von der Region aus sichtbar ist. Er gehört zu den wenigen Vulkanen der Welt, die seit ihrer Entstehung ununterbrochen aktiv geblieben sind.
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