Ermita de Santa Isabel de Hungría, Hispanische Barockkirche in Antigua Guatemala, Guatemala.
Die Ermita de Santa Isabel de Hungría ist eine Barockkapelle im Viertel Santa Isabel von Antigua Guatemala. Ihre Fassade ist in zwei Geschosse und drei Achsen gegliedert, mit Estípite-Pilastern und Nischen verziert und von einem Glockengiebel vom Typ Espadaña mit gepolsterten Pilastern bekrönt. Davor steht ein geschnitztes Steinkreuz, das dort 1673 aufgestellt wurde.
Die Ermita unterstand bis 1673 der Jurisdiktion des Franziskanerordens; 1690 besuchten etwa 210 indigene Gemeindemitglieder den Gottesdienst. Die Weihe an die heilige Elisabeth von Ungarn stammt aus dem 17. Jahrhundert, als das Gotteshaus dem Kult übergeben wurde. Das genaue Baudatum ist unbekannt; einige Kunsthistoriker datieren den erhaltenen Bau in das zweite Viertel des 18. Jahrhunderts.
Das Viertel trägt den Namen der Schutzpatronin der Kapelle, der Heiligen Elisabeth von Ungarn, und hieß in der Kolonialzeit Barrio de los jaboneros, weil seine Bewohner Seife herstellten. Die Gemeinde gründete der Priester Juan Godínez, Kaplan der spanischen Truppen während der Eroberung Guatemalas. Im Jahr 1690 besuchten etwa 210 indigene Gemeindemitglieder die Kapelle.
Man kann die Kapelle am besten am frühen Morgen besuchen, wenn weniger Menschen da sind und das Licht schöner ist. Wer fotografieren möchte, sollte höflich fragen und laute Geräusche vermeiden, da manchmal noch Menschen beten.
Das steinerne Kreuz vor der Kapelle wurde 1673 aufgestellt, im selben Jahr, in dem die Jurisdiktion des Franziskanerordens über die Ermita endete. Die Fassade schließt mit einem Glockengiebel, einer Espadaña, mit gepolsterten Pilastern ab, ein vom Straßenniveau leicht zu übersehendes Detail.
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