Ciudad Vieja, Koloniale Gemeinde im Departamento Sacatepéquez, Guatemala
Ciudad Vieja ist eine ehemalige Hauptstadt in den Hochländern von Guatemala auf etwa 1550 Metern Höhe. Die regelmäßig angelegte Stadt wurde von Vulkanen umgeben und enthält noch heute Überreste von Kolonialbauten.
Die Stadt wurde 1527 gegründet und diente kurze Zeit als Hauptstadt von Guatemala. Ein Schlammlawinen-Ereignis vom benachbarten Vulkan zerstörte die Siedlung 1541 und zwang die Bewohner zur Flucht.
Der Ort zeigt Spuren der spanischen Kolonialzeit in seinen Straßenzügen und alten Bauten. Menschen nutzen heute die historischen Plätze und Wege, um an die Vergangenheit erinnert zu werden.
Das Klima ist ganzjährig mild, wobei November bis März trockener und besser für Besuche geeignet sind. Die Höhenlage kann Besucher anfangs beeinträchtigen, daher ist langsames Erkunden empfehlenswert.
Ein bemerkenswertes Detail ist der Ort, wo eine hochgestellte Kolonialbeamtin während des Schlammflusses von 1541 ihr Leben verlor. Dieses dramatische Ereignis markierte das abrupte Ende der Stadt als Verwaltungszentrum.
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