Sierra Madre de Chiapas, Gebirgskette im südlichen Chiapas, Mexiko.
Die Sierra Madre de Chiapas ist ein Gebirgszug, der sich entlang der pazifischen Küste vom Isthmus von Tehuantepec bis ins westliche Guatemala erstreckt und dabei bis zu 4.220 Meter Höhe erreicht. Das Gebirge bildet eine natürliche Wasserscheide zwischen Pazifik- und Atlantik-Flussgebieten und schafft damit unterschiedliche Klimazonen.
Das Gebirge war von 300 bis 900 n. Chr. Heimat von Maya-Siedlungen, bevor es später unter aztekische Kontrolle geriet. Die Ankunft der Spanier 1524 markierte eine neue Epoche in der Geschichte dieser Region.
Die Sierra Madre de Chiapas prägt das Leben der Menschen in der Region durch ihre Rolle als Anbaugebiet für Kakao und Kaffee. Diese Nutzung der Hänge hat Generationen von Bauern geprägt und bestimmt heute noch, wie die Gemeinden wirtschaftlich funktionieren.
Die Pan-American Highway und die interamerikanische Eisenbahn durchqueren diesen Gebirgszug und verbinden mehrere Gemeinden an den westlichen Hängen. Ein Besuch ist am leichtesten über diese etablierten Verkehrsrouten möglich, die durch die Region führen.
Das Gebirge unterstützt mehrere verschiedene Waldökosysteme aufgrund seiner natürlichen Rolle als Wasserscheide zwischen den beiden großen Flusssystemen. Diese ökologische Vielfalt ist oft unbekannt für Besucher, die nur die Landwirtschaft sehen.
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