Departamento Alta Verapaz, Verwaltungsbezirk im nördlichen Zentralguatemala.
Alta Verapaz erstreckt sich über bergiges Gelände mit Höhen zwischen 300 und etwa 3.000 Metern, was eine vielfältige Landschaft schafft. Diese unterschiedlichen Höhenlagen prägen die Art und Weise, wie die Landschaft aussieht und wie Menschen dort leben.
Im 16. Jahrhundert führten spanische dominikanische Mönche unter Bartolomé de las Casas eine friedliche Bekehrung der Region durch und änderten ihren Namen von Tezulutlan. Diese friedliche Umgestaltung unterschied sich stark von der gewaltsamen Eroberung in anderen Teilen Guatemalas.
In dieser Region sprechen die Menschen neben Spanisch vor allem Q'eqchi', Poqomchi' und Achi. Diese Sprachen sind Teil des täglichen Lebens in den Gemeinden und zeigen die starke indigene Präsenz, die die Identität der Region prägt.
Die Region hat Höhenunterschiede, die das Reisen beeinflussen, daher sollte man je nach gewählter Route mit unterschiedlichen Wetterbedingungen rechnen. Die Straßen in höheren Lagen können bei Regen schwierig zu befahren sein, besonders während der Regenzeit.
Der Region ist für ihre zahlreichen archäologischen Stätten bekannt, von denen es etwa 64 aus präkolumbischer Zeit gibt, die Einblicke in alte Kulturen bieten. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal ist der ständige feuchte Nebel, den Einheimische chipi chipi nennen und der das Landschaftsbild prägt.
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