Parque Nacional Laguna Lachuá, Nationalpark nahe Cobán, Guatemala.
Der Parque Nacional Laguna Lachuá ist ein Schutzgebiet in der Region um Cobán mit einem runden, türkisfarbenen See im Zentrum und dichten subtropischen Wäldern ringsum. Der See erreicht eine Tiefe von 220 Metern, und mehrere Wanderwege führen durch die umliegenden Wälder mit Erklärungstafeln.
Das Schutzgebiet erhielt 1996 seinen Status als Nationalpark und wurde damit offiziell unter Schutz gestellt. Diese Unterschutzstellung half der Region, sich von einer Zeit der Konflikte zu erholen und sich in ein wichtiges Naturschutzgebiet zu verwandeln.
Der Name Lachuá stammt aus der Kekchi-Sprache und bezieht sich auf natürliche Schwefelquellen, die dem Wasser einen ausgeprägten Geruch geben. Besucher bemerken diesen Duft besonders deutlich, wenn sie die Uferbereiche des Sees erkunden.
Das Gelände ist am besten zu Fuß zu erkunden, mit gut markierten Wegen, die durch den Wald führen und verschiedene Schwierigkeitsstufen bieten. Besucher sollten Wasser, feste Schuhe und Insektenschutz mitbringen, da das tropische Klima feucht und warm ist.
Die kalzitreiche Wasser des Sees lagert weiße Minerale auf untergetauchten Ästen ab und bildet natürliche weiße Strukturen unter der Wasseroberfläche. Diese Formationen sind besonders auffällig, wenn das Sonnenlicht in das klare Wasser eindringt und die mineralen Ablagerungen hervorhebt.
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