Cobán, Gemeindehauptstadt in Alta Verapaz, Guatemala
Cobán ist die Hauptstadt einer Gemeinde in den Chamá-Bergen auf einer Höhe von 1.320 Metern, wobei der Fluss Cahabón durch das Gebiet fließt. Die Stadt liegt in einer bergigen Region mit dichter Vegetation und wird von diesem natürlichen Umfeld geprägt.
Die Stadt wurde 1543 von spanischen Kolonisatoren in der Nähe bestehender Maya-Siedlungen gegründet und erhielt ihren Namen von einem lokalen indigenen Anführer. Diese frühe Gründung prägte die Verbindung zwischen der spanischen und der Maya-Bevölkerung bis heute.
Das jährliche Nationale Indigene Festival findet hier statt und zeigt traditionelle Tänze, Musik und Zeremonien der Maya-Gemeinschaften. Die Stadt ist ein Ort, wo diese kulturellen Praktiken das ganze Jahr über das tägliche Leben prägen.
Der Ort ist am besten zu erkunden, wenn man sich Zeit für die hügelige Landschaft nimmt und sich anpasst an das Bergklima mit kühleren Temperaturen. Besucher sollten festes Schuhwerk und witterungsgerechte Kleidung mitbringen, da Regen häufig ist.
Las Victorias Nationalpark beherbergt eine Orchideenbaumschule, die seit 1898 verschiedene Orchideenarten aus den umliegenden Wäldern schützt. Diese historische Sammlung ist heute einer der Orte, wo man seltene Pflanzenarten in natürlicher Umgebung sieht.
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