San Mateo Ixtatán, Berggemeinde auf 2540 Metern in Huehuetenango, Guatemala
San Mateo Ixtatán liegt in der Bergkette der Cuchumatanes auf etwa 2.540 Metern Höhe und erstreckt sich über ein großes bergiges Gebiet. Die Ortschaften und verstreuten Siedlungen sind in diesem rauen, hochgelegenen Terrain verteilt und bilden zusammen die Gemeinde.
Die Gemeinde entstand nach der spanischen Eroberung im frühen 16. Jahrhundert, als der Conquistador Gonzalo de Ovalle die Gegend erhielt. Dominikanische Missionare kamen später an und prägten die religiöse Entwicklung des Ortes.
Die Gemeinde wird von der Chuj-Maya-Bevölkerung geprägt, die ihre eigene Sprache spricht und ihre Traditionen bewahrt. Der Schutzpatron Matthäus wird hier jedes Jahr mit Festen gefeiert, die das religiöse Leben der Menschen prägen.
In dieser Höhenlage ist das Klima kühl und es kann zu jeder Jahreszeit regnen, daher sollte man wetterfeste Kleidung mitbringen. Die Wege sind oft steil und unbefestigt, weshalb gutes Schuhwerk und körperliche Fitness beim Erkunden der Gegend von Vorteil sind.
Aus quellen mit hochkonzentriertem salzgehalt wird seit alters her schwarzes salz gewonnen, das K'ik' Atz'am genannt wird. Diese salzproduktion ist Teil einer langen lokalen Handwerkstradition, die bis heute fortbesteht.
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