El Puente, Maya-Ausgrabungsstätte in La Jigua, Honduras.
El Puente ist ein archäologisches Gelände mit etwa 210 alten Bauwerken, die um fünf Hauptplätze angeordnet sind. Die größte Struktur in der Mitte ist etwa 12 Meter hoch und zeigt die wichtigsten Bereiche der Siedlung.
Die Siedlung entstand etwa um 570 n. Chr. in der späten klassischen Zeit als Außenposten einer großen Maya-Stadt. Sie entwickelte sich, um den Handel auf Wegen durch Zentralhonduras zu überwachen.
Die Architektur des Ortes zeigt Einflüsse aus verschiedenen Bautraditionen der Region, die in den Konstruktionsmethoden und Materialien sichtbar sind. Die Gebäude spiegeln wider, wie verschiedene Gruppen in dieser Gegend zusammenleben und bauen wollten.
Der Ort ist tagsüber zugänglich und kann meist ohne lange Vorbereitung besucht werden. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk und Wasser mitzubringen, und einen Führer vor Ort zu engagieren hilft sehr beim Verstehen der Ruinen.
Das Hauptgebäude hat auf jeder seiner vier Seiten unterschiedlich große Treppen, was zeigt, dass verschiedene Bauabschnitte unterschiedliche Techniken und Qualitätsstufen verwendeten. Diese Unterschiede verraten viel über Veränderungen und Entwicklung am Ort über die Zeit.
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