Castillo de San Felipe de Lara, Spanische Kolonialfestung am Rio Dulce, Guatemala
Castillo de San Felipe de Lara ist eine spanische Kolonialfestung am Eingang des Rio Dulce in der Region Izabal in Guatemala. Die Anlage besitzt neunzehn Kanonen, einen zentralen Turm und massive Verteidigungsmauern, die den Blick auf den Izabal-See beherrschen.
Die spanische Krone befahl 1644 den Bau, um Handelsschiffe vor Piratenüberfällen zu schützen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach verstärkt und diente als Gefängnis und Zollstation.
Der Name erinnert an König Philipp IV. von Spanien, unter dessen Herrschaft die Befestigung entstand. Besucher sehen noch die dicken Steinmauern und Geschützstellungen, die Handelsschiffe vor Angriffen schützten.
Die Anlage ist täglich von acht Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags geöffnet, wobei Führungen in Spanisch und Englisch angeboten werden. Alle Bereiche sind zugänglich, und der Aufstieg zum Turm bietet Ausblicke über den See und den Fluss.
Die Anlage erfüllte gleichzeitig drei Aufgaben: militärische Verteidigung, Zollkontrolle für den Seehandel und Gefängnis für gefangene Piraten. Dieser dreifache Zweck machte sie zu einem zentralen Knotenpunkt der spanischen Kolonialverwaltung in der Region.
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