Departamento Izabal, Verwaltungsdepartement mit karibischer Küste im Nordosten Guatemalas
Izabal ist eine Verwaltungsregion im Nordosten Guatemalas mit tropischen Wäldern, dem großen Izabal-See und Zugang zum karibischen Meer. Die Region erstreckt sich über verschiedene Küstenzonen und Binnenlandschaften, die durch Flüsse und Seen miteinander verbunden sind.
Im 16. Jahrhundert bauten die Spanier die Festung San Felipe an der Stelle, wo der Río Dulce in den Izabal-See mündet, um Schiffe vor Piraten zu schützen. Diese Befestigung zeigt die frühe Bedeutung der Region für den europäischen Handel in der Karibik.
Die Region ist Heimat von Ladino-, Q'eqchi'-, Garifuna- und afrokaribischen Gemeinschaften, die ihre eigenen Sprachen und Bräuche pflegen. Diese verschiedenen Gruppen prägen das tägliche Leben vor Ort und schaffen ein vielfältiges Miteinander.
Die Region lässt sich am einfachsten über Puerto Barrios erreichen, das Hauptstadt und wichtigstes Handelszentrum der Region ist. Besucher sollten auf tropisches Klima, hohe Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Regenfälle vorbereitet sein.
Die archäologische Stätte Quirigua bewahrt alte Steindenkmäler und Skulpturen, die von der Maya-Zivilisation stammen. Diese Stätte wird von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und zeigt die künstlerische Kraft einer antiken Gesellschaft.
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