Rio Dulce National Park, Naturreservat im Departamento Izabal, Guatemala
Rio Dulce National Park ist ein Schutzgebiet entlang des Dulce River in der Region Izabal mit dichtem tropischem Regenwald, Mangrovensümpfen und hohen Kalksteinklippen. Das Gebiet erstreckt sich über eine große Fläche und bietet sowohl Wasser- als auch Waldlandschaften mit unterschiedlichen Ökosystemen.
Die Gegend war während der spanischen Kolonialzeit ein wichtiger Punkt zum Schutz von Handelsrouten, wofür die Festung Castillo de San Felipe de Lara errichtet wurde. Diese Burg sollte die Gewässer vor Piraten schützen, die den karibischen Handel bedrohten.
Die Q'eqchi'-Maya-Gemeinschaften in der Region nutzen seit Generationen Einbäume aus Holz als Transportmittel auf dem Fluss und dem See. Man sieht diese traditionellen Boote noch heute täglich von Fischern und Einheimischen verwendet, die ihre täglichen Routen auf dem Wasser fahren.
Besucher können das Gebiet am besten mit dem Boot erkunden, da der Fluss und die Seen der Hauptweg durch die verschiedenen Landschaften sind. Die beste Zeit für Aktivitäten ist die Trockenzeit von November bis April, wenn die Wasserbedingungen stabiler sind.
Ein besonderer Bereich namens El Golfete bildet einen natürlichen See inmitten des Parks, wo Seekühe in geschützten Gewässern leben. Dieses Biotop wurde speziell zum Schutz dieser seltenen Wassersäugetiere ausgewiesen und bietet eine der wenigen Möglichkeiten, sie in der Natur zu beobachten.
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