Quiriguá, Archäologische Stätte im Departamento Izabal, Guatemala
Quiriguá ist ein archäologischer Komplex mit zahlreichen Steindenkmälern, darunter Stelen und zoomorphe Altäre, die auf mehreren erhöhten Plätzen und Terrassen verteilt sind. Die Anlage erstreckt sich über ein Gebiet mit dichter tropischer Vegetation, wobei die Steinmonumente zwischen Bäumen und üppigem Grün hervortreten.
Die Siedlung entstand als kleiner Handelsposten und entwickelte sich zwischen 250 und 900 n. Chr. zu einem mächtigen Königreich. Sein größter Erfolg war die Niederlage der benachbarten Stadt Copán, was seinen politischen Einfluss in der Region stark erhöhte.
Die Steinmetzarbeiten zeigen kunstvoll gemeißelte Glyphen, die Geschichten von Maya-Herrschern und ihren Machtkämpfen erzählen. Diese Schnitzereien waren für die Menschen hier eine Möglichkeit, ihre Siege und wichtigen Momente für die Nachwelt festzuhalten.
Der beste Weg, den Ort zu erkunden, ist zu Fuß über die Wege zwischen den Monumenten, die durch die tropische Umgebung führen. Bring festes Schuhwerk und Wasser mit, da es heiß und feucht ist und die Vegetation dicht sein kann.
Stele E ragt mit einer Höhe von etwa 10,6 Metern als das größte geschnitzte Steinmonument der vorkolumbischen Zeit in Amerika auf. Diese außergewöhnliche Größe zeigt die technische Beherrschung und den Ehrgeiz der Maya-Handwerker, die solche riesigen Blöcke formten.
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