Livingston, Karibischer Hafen im Department Izabal, Guatemala
Livingston sitzt an der Mündung des Rio Dulce, wo dieser auf das Karibische Meer trifft, und breitet sich über mehrere Hügel aus. Holzbauten säumen die Ufer und bilden einen kleinen Hafenort mit enger Verbindung zum Wasser.
Marco Sánchez Díaz, ein haitianischer Kapitän, gründete den Ort 1831 als Siedlung. Er wurde zum wichtigsten Karibikhafen Guatemalas, bevor Puerto Barrios diese Rolle übernahm.
Die Einwohner sprechen Garifuna, Q'eqchi und Spanisch, und ihre Musik sowie Essenskultur prägen das alltägliche Leben sichtbar. Diese Sprachen- und Kochtradition machen jeden Straßenmarkt und jedes Restaurant zu einem Ort der kulturellen Mischung.
Um hierher zu gelangen, muss man von Rio Dulce oder Puerto Barrios aus mit dem Boot fahren, mit regelmäßigen Wasserverkehrsdiensten tagsüber. Das Wasser ist die einzige zuverlässige Zugangsroute, also plane man die Bootszeiten im Voraus.
Siete Altares, eine natürliche Formation außerhalb der Stadt, besteht aus sieben aufeinanderfolgenden Süßwasserbecken, die durch kleine Wasserfälle verbunden sind. Dieser Ort bietet eine überraschende tropische Oase inmitten der Umgebung.
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