Malpelo, Meeresschutzgebiet im Pazifischen Ozean, Kolumbien
Malpelo ist eine vulkanische Insel im Pazifik vor Kolumbien, die steil aus dem Meer aufsteigt und von steilen Felswänden geprägt wird. Die kleine Landmasse bietet wenig Platz und ist von Anfang an ein isolierter Ort, der schwer zugänglich ist.
Die Insel wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von spanischen Entdeckern während ihrer Pazifik-Expeditionen erreicht und später auf Navigationskarten verzeichnet. Sie spielte eine Rolle als markanter Punkt für Seereisende, die die Westküste des südamerikanischen Kontinents erkundeten.
Meeresforscher unterhalten Beobachtungsstationen auf der Insel zur Untersuchung von Haipopulationen und Dokumentation ozeanischer Arten.
Das Eiland ist strengen Zugangsbestimmungen unterworfen und erfordert spezielle Genehmigungen der kolumbianischen Behörden. Besucher müssen autorisierte Bootsdienste nutzen und sollten sich auf begrenzte Landungsmöglichkeiten und raue Ozeanverhältnisse vorbereiten.
Die Gewässer rund um die Insel beherbergen eine der weltweit größten Populationen von Bogengitter-Haien, die sich hier regelmäßig in großen Schulen versammeln. Dieses Phänomen macht den Ort zu einem Zentrum für Meeresforschung und für Taucher, die diese faszinierenden Raubtiere beobachten möchten.
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