La Corota Island Flora Sanctuary, Naturschutzgebiet am La Cocha See, Kolumbien
Der La Corota Island Flora Sanctuary umfasst eine 12 Hektar große Insel im Norden des Lago de la Cocha sowie etwa 4 Hektar umgebende Totora-Schilfgürtel. Sein sanft gewelltes vulkanisches Relief aus Lavaströmen und Vulkanschlamm reicht bis 2830 Meter Höhe und trägt dichten sekundären Andenwald von bis zu 20 Metern Höhe mit zahlreichen Bromelien, Orchideen und Anthurien.
Die Quillasinga bewohnten die Region um die Laguna de la Cocha vor etwa 500 Jahren; rund 600 von ihnen lebten um eine Dominikanermission nahe dem heutigen El Encano. Am 6. Juni 1977 erklärte Kolumbien die Insel zum Flora- und Faunasanctuarium und schützte damit das kleinste Gebiet seines Nationalparksystems. Außer dem Personal der Parkverwaltung gibt es auf der Insel keine Bewohner.
Die Quillasinga lebten vor rund 500 Jahren am See, etwa 600 Menschen bei einer Dominikanermission nahe dem heutigen El Encano. Bis heute bringen sie der Insel großen Respekt entgegen, da sie sie als heiligen Ort ihrer Kultur betrachten. Auf der Insel selbst wohnen nur Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung.
Die Insel liegt auf 2.830 m Höhe in der Laguna de la Cocha, bei einer Durchschnittstemperatur von 11 °C und rund 2.000 mm Regen im Jahr, vor allem von Mai bis Juli und von Oktober bis Januar. Zwei Wege führen über sie: der 550 m lange El Quiche und der 200 m lange La Totora. Der Boden ist uneben und oft schlammig; tragen Sie Schuhe mit Profil.
Das Schutzgebiet umfasst die ganze Insel und vier Hektar umgebendes Wasser; seine zwei Wege sind kurz: El Quiche misst 550 Meter, La Totora 200 Meter. Im Jahr 2018 wurden 28.000 Besucher gezählt, womit die Reserve trotz ihrer geringen Größe zu den meistbesuchten Nationalparks Kolumbiens gehört.
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