Pazifikregion Kolumbiens, Naturregion im Westen Kolumbiens.
Dieser Küstenstreifen erstreckt sich entlang der westlichen Seite Kolumbiens vom Grenzgebiet mit Ecuador bis hinauf zur Grenze mit Panama. Die Landschaft wechselt zwischen dichtem Regenwald an den Berghängen, breiten Flussdeltas und langen Stränden, während die starken Niederschläge fast das ganze Jahr über andauern.
In der Kolonialzeit zogen Goldsucher zu den Flüssen dieser Gegend, um in den Sedimenten nach Edelmetallen zu schürfen, was einen großen Teil des Reichtums lieferte, der nach Spanien verschifft wurde. Die Arbeit in den Minen führte zur Ankunft von Menschen aus Afrika, deren Nachkommen heute einen bedeutenden Teil der Bevölkerung bilden.
In den Dörfern leben Gemeinschaften afrikanischer und indigener Herkunft, die Feste mit Trommelmusik und Tänzen feiern, während sie traditionelle Kochweisen bewahren. Fischer kehren am frühen Morgen mit ihrem Fang zurück, Frauen weben Körbe auf den Veranden, und Kinder spielen am Ufer der Flüsse.
Die Wege durch diese Zone führen oft über unbefestigte Straßen und Flusswege, daher hilft es, auf unvorhersehbares Wetter und gelegentliche Verzögerungen vorbereitet zu sein. Reisende sollten leichte, schnell trocknende Kleidung und Insektenschutz mitbringen, da die hohe Luftfeuchtigkeit Mücken anzieht und die Bedingungen schwül sein können.
In diesen Wäldern findet man Frösche in leuchtend gelben und roten Farbtönen, deren kleine Körper Warnsignale für natürliche Gifte abgeben. Manche Bäume wachsen so dicht, dass ihre Wurzeln und Äste ineinander verschmelzen und mehrstöckige Schichten bilden, in denen Hunderte verschiedener Arten gleichzeitig leben.
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