Province de Mariquita, Historische Provinz im Departamento Tolima, Kolumbien
Die Provinz Mariquita erstreckt sich vom westlichen Ufer des Magdalena-Flusses bis zu den Ausläufern der Zentralkordillere in Kolumbien. Das Gebiet umfasst ein Tal mit verschiedenen Ortschaften und Landschaften, die sich von Flussebenen zu höhergelegenen Bergregionen entwickeln.
Die Provinz wurde 1550 als Verwaltungsbezirk unter der Vizekönigschaft Peru gegründet, bevor sie 1717 unter die Vizekönigschaft Neugranada wechselte. Im Jahr 1815 erklärte sich die Region für unabhängig und verabschiedete ihre erste Verfassung als freier Staat.
Die Region war lange Zeit von Panches und Pijaos bevölkert, deren Handelswege und Siedlungen das Tal prägten. Diese Gemeinschaften hinterließen Spuren in der lokalen Identität und den Namen vieler Orte, die bis heute erhalten geblieben sind.
Der Besuch ist das ganze Jahr über möglich, wobei die Trockenzeit bessere Bedingungen für das Erkunden des Geländes bietet. Das Gelände wechselt zwischen flachen Flussgebieten und hügeligeren Bergzonen, daher sollten Besucher mit unterschiedlichen Wegbedingungen rechnen.
Im Jahr 1815 war die Region einer der ersten Orte in Südamerika, die sich mit einer eigenen Verfassung als unabhängiger Staat erklärte. Diese frühe Verfassungserklärung zeigt, wie progressiv die lokale Bevölkerung in dieser Zeit war.
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