Tequendama, Archäologische Stätte in Soacha, Kolumbien.
Tequendama ist ein archäologischer Komplex mit vier Höhlen und Felsdächern in der Nähe der Flüsse Bogotá und Funza in Cundinamarca. Der Ort wird heute von einem Museum mit ausgestellten Funden und geführten Touren erschlossen, die die Siedlungsmuster präkolumbischer Kulturen erläutern.
Das Gelände zeigt ununterbrochene menschliche Besiedlung ab dem Jahr 11.000 vor Christus, was es zu einem der frühesten dokumentierten Siedlungsplätze Kolumbiens macht. Diese lange Kontinuität verdeutlicht die Bedeutung der Gegend als bevorzugter Aufenthaltsort über mehrere Jahrtausende hinweg.
Die Höhlen zeigen Spuren von Jäger- und Sammlergruppen, die Werkzeuge, Keramikscherben und Felszeichnungen hinterließen, die ihr alltägliches Leben darstellten. Diese Kunstwerke und Gegenstände vermitteln heute noch einen Eindruck davon, wie diese frühen Menschen ihre Zeit verbrachten.
Die Zufahrt zum Gelände ist zu Fuß möglich und die Museumsausstellung hilft beim Verstehen der Funde und Lebensweise der Bewohner. Es empfiehlt sich, ausreichend Zeit einzuplanen, um sowohl die Höhlen als auch die Sammlung zu erkunden.
Ausgrabungen enthüllten Hinweise auf frühe Meerschweinchenzüchtung durch die Bewohner, was auf die Entwicklung von landwirtschaftlichen Techniken hindeutet. Diese Entdeckung zeigt, dass die Menschen hier nicht nur jagten und sammelten, sondern auch anfingen, ihre Nahrungsquellen zu kontrollieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.