Lake Iguaque, Heiliger Bergsee in Villa de Leyva, Kolumbien.
Der See liegt auf 3.800 Metern Höhe in einem geschützten Naturschutzgebiet und wird von Páramo-Ökosystemen mit Frailejón-Pflanzen und Farnen umgeben. Der Weg zum See führt durch zehn markierte Stationen entlang eines gut angelegten Wanderpfads.
Das kolumbianische Schutzbiet wurde 1977 gegründet, um den See und etwa 6.750 Hektar des umliegenden Gebiets zu bewahren. Diese Maßnahme sicherte das empfindliche Ökosystem und seine kulturelle Bedeutung für kommende Generationen.
Die Muisca-Bevölkerung verehrt diese Stätte als Geburtsort der Menschheit, wo die Göttin Bachué mit einem Kind aus den Wassern aufstieg. Der Ort hat für die Gemeinde spirituelle Bedeutung und zieht Menschen an, die diese alte Überlieferung respektieren möchten.
Die Wanderung erfordert etwa sechs Stunden für die gesamte Route und überwindet dabei einen Höhenunterschied von etwa 1.400 Metern vom Besucherzentrum aus. Es ist wichtig, mit guter Ausrüstung und genügend Wasser anzukommen, da das Gelände herausfordernd und exponiert ist.
Wissenschaftler entdeckten 1996 dort eine zuvor unbekannte Bienenart und benannten sie nach dem Muisca-Volk, um ihre indigene Bedeutung zu würdigen. Diese Entdeckung zeigt, wie artenreich die Gegend ist und dass die moderne Wissenschaft die Region weiterhin erforscht.
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