Altiplano Cundiboyacense, Hochebene in Cundinamarca und Boyacá, Kolumbien.
Das Altiplano Cundiboyacense ist ein ausgedehntes Hochland in den Departments Cundinamarca und Boyacá auf etwa 2.600 Metern Höhe. Es besteht aus mehreren flachen Regionen, darunter die Savanne von Bogotá und verschiedene Täler, die von Bergen umgeben sind.
Archäologische Ausgrabungen belegen, dass Menschen bereits vor 16.000 Jahren in dieser Gegend lebten, was es zu einer der ältesten besiedelten Hochebenen Kolumbiens macht. Über Tausende von Jahren hinweg entwickelten sich komplexe Gesellschaften mit eigenen Traditionen in diesem geografisch isolierten Raum.
Die Muisca-Menschen siedelten sich in diesen Hochebenen an und entwickelten Anbaumethoden, die der Landschaft angepasst waren. Ihr Erbe ist heute noch in der Art sichtbar, wie die Menschen hier mit dem Land umgehen und die Böden bewirtschaften.
Das Gebiet ist am besten während der Trockenzeit zwischen Dezember und März oder Juli und August zu besuchen, wenn die Wege und Täler leichter zugänglich sind. Warme Kleidung ist notwendig, da die Nächte in dieser Höhe kühl sind, und festes Schuhwerk hilft beim Erkunden der unebenen Gelände.
Das Plateau beherbergt etwa 60 Prozent der kolumbianischen Páramo-Ökosysteme, jene hochalpinen Graslandschaften, die Wasser speichern und an Flüsse abgeben. Diese Ökosysteme sind für die Wasserversorgung von Millionen Menschen in den umliegenden Städten entscheidend.
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