Provinz Cartago, Verwaltungsprovinz im zentralen Costa Rica.
Die Provinz Cartago ist eine administrative Region in der Mittelmitte Costa Ricas mit vielfältigen geografischen Merkmalen. Das Gebiet umfasst Bergketten mit Gipfeln über 3.000 Metern und tiefere Täler mit unterschiedlichem Klima und Vegetation.
Juan Vázquez de Coronado gründete 1563 die erste spanische Siedlung in diesem Gebiet und markierte damit den Beginn der europäischen Kolonisierung Costa Ricas. Diese frühe Besiedlung prägte die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region für die kommenden Jahrhunderte.
Die Basilika von Cartago ist ein Wallfahrtsort mit großer Bedeutung für Gläubige aus ganz Costa Rica. Menschen kommen hierher, um die heilige Statue La Negrita zu verehren und ihre Gebete zu sprechen.
Die Region ist über eine gut ausgebaute Straße mit San José verbunden und ermöglicht einen relativ einfachen Zugang aus der Hauptstadt. Die Topografie ist bergig, daher sollten Besucher flexibel bei den Fahrtzeiten planen und auf wechselnde Höhenlagen vorbereitet sein.
Die Provinz beheimatet die beiden Vulkane Irazú und Turrialba, wobei der Irazú während des Besuchs von Präsident Kennedy 1963 ausbrach. Dieses seltene Zusammentreffen zwischen einem Staatsbesuch und einer vulkanischen Aktivität ist ein markantes Ereignis in der Geschichte der Region.
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