Catatumbo-Gewitter, Meteorologisches Phänomen am Maracaibo-See, Venezuela
Das Catatumbo-Blitzphänomen ist ein Wetterphänomen am Zusammenfluss des Flusses Catatumbo und des Maracaibo-Sees in Venezuela. Die Blitze entstehen durch die Zusammensetzung von Süßwasser und Salzwasser und erzeugen elektrische Entladungen, die sich nachts über den Himmel ausbreiten.
Spanische und portugiesische Kolonialschiffe nutzten die regelmäßigen Blitze als natürliches Navigationszeichen auf See und gaben dem Ort den Namen Leuchtfeuer von Maracaibo. Dieses natürliche Phänomen war Jahrhunderte lang ein zuverlässiger Orientierungspunkt für Seefahrer in der Region.
Das Phänomen ist in der Flagge und dem Wappen des Staates Zulia dargestellt und symbolisiert die Naturgewalt und Identität der Region. Die Blitze sind für die lokale Bevölkerung Teil ihrer visuellen und emotionalen Verbindung zur Landschaft.
Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen April und November, wenn die Blitze am stärksten auftreten. Für die beste Sicht sollten Besucher erhöhte Standorte aufsuchen und sich auf die Stunden nach Sonnenuntergang konzentrieren.
Dieser Ort hält den Guinness-Weltrekord für die höchste Konzentration von Blitzeinschlägen auf der Erde mit etwa 250 Schlägen pro Quadratkilometer. Die regelmäßige Häufigkeit dieser Entladungen macht es zu einem einzigartigen Ort in der Natur.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.