Paso de Cortés, Gebirgspass zwischen den Vulkanen Popocatépetl und Ixtaccíhuatl in Zentralmexiko.
Der Paso de Cortés ist ein Bergpass in Zentralmexiko, der zwischen den beiden Vulkanen Popocatépetl und Ixtaccíhuatl gelegen ist. Die gepflasterte Straße Tlamacaxco führt über etwa 44 Kilometer durch den Nationalpark Izta-Popo Zoquiapan und verbindet Amecameca de Juárez mit San Nicolás de Los Ranchos.
Im Jahr 1519 führte Hernán Cortés hier seine Truppen auf ihrem Weg zu Tenochtitlán durch, um sich dem Herrscher Moctezuma zu stellen. Diese historische Route wurde später zu einer wichtigen Verbindung zwischen Siedlungen in den Hochländern.
Der Name dieses Übergangs erinnert an den spanischen Eroberer Hernán Cortés, dessen Reise hier in die lokale Erinnerung eingegangen ist. Die umliegenden Gemeinden haben ihre Traditionen bewahrt und nutzen das Hochland weiterhin als wichtigen Teil ihres Lebensraums.
Der Ort liegt auf 3.692 Metern Höhe und verfügt über ein Informationszentrum und Parkplätze am höchsten Punkt. Besucher sollten sich auf kühle Temperaturen und wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten, besonders in den höheren Lagen.
Von hier aus führt eine Route zur Estación de Altura Altzomoni, einer Wetterstation auf 3.985 Metern Höhe mit wissenschaftlichen Messgeräten. Diese Station überwacht seit Jahrzehnten die Wetterbedingungen der Region und bietet Einblicke in das Bergklima.
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