Río Frío de Juárez, Bergsiedlung am Mexiko-Puebla-Pass, Mexiko
Río Frío de Juárez ist eine Bergsiedlung im Municipio Ixtapaluca im Bundesstaat México, die auf einer Höhe von rund 3.000 Metern zwischen Mexiko-Stadt und Puebla liegt. Die Ortschaft erstreckt sich entlang der Bundesstraße 150D und ist von Kiefernwäldern umgeben, die zum Nationalpark Zoquiapan gehören.
Der Ort entstand als Rastplatz an der Camino Real, der Königlichen Straße, die Mexiko-Stadt während der Kolonialzeit über Puebla mit Veracruz verband. Die abgelegene Lage auf dem Bergpass machte den Ort jahrhundertelang zu einem gefährlichen Abschnitt dieser Handelsroute.
Río Frío de Juárez erscheint in den Romanen von Manuel Payno aus dem 19. Jahrhundert, der die Gegend als Schauplatz von Räubergeschichten auf dem Bergpass nutzte. Wer den Ort heute besucht, kann noch die enge, an einer Bergstraße entlangverlaufende Struktur der Siedlung erkennen, die an diese Zeit erinnert.
Warme Kleidung ist das ganze Jahr über empfehlenswert, da die Temperaturen auf dieser Höhe auch im Sommer niedrig bleiben können. Wer die Wanderwege im umliegenden Wald erkunden möchte, sollte geeignetes Schuhwerk und Regenschutz mitbringen, da das Wetter schnell wechseln kann.
Trotz seiner Lage an einer stark befahrenen Fernstraße ist Río Frío de Juárez einer der kältesten dauerhaft bewohnten Orte in Zentralmexiko. Die alpine Bauweise einiger älterer Gebäude, mit geneigten Dächern und massiven Holzbalken, ist eine sichtbare Anpassung an dieses ungewöhnliche Klima für Mexiko.
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