Sierra Madre Oriental, Gebirgskette im Nordosten von Mexiko.
Die Sierra Madre Oriental ist eine Gebirgskette im Nordosten Mexikos, die sich durch sieben Bundesstaaten zieht und lange Kämme aus gefaltetem Kalkstein bildet. Tiefe Täler und Schluchten trennen die Höhenzüge, während die Vegetation von trockenen Hängen im Westen zu feuchteren Osthängen wechselt.
Das Gebirge entstand vor etwa 60 Millionen Jahren durch Auffaltung mariner Sedimente, als sich tektonische Platten verschoben. Spätere vulkanische Ereignisse veränderten Teile der Kette und schufen Mineraladern, die später abgebaut wurden.
Die bewohnte Seite der Gebirgskette zeigt Dörfer, die sich an steile Hänge klammern und deren Lebensweise durch die Höhenlage geprägt wird. Bewohner nutzen verschiedene Vegetationszonen für Anbau und Weideland, wobei die Landnutzung mit der Höhe wechselt.
Zugang erfolgt über Straßen von den Städten im Westen, wobei viele Routen steile Kurven durch Pässe nehmen. Die beste Zeit für Erkundungen ist außerhalb der Regenzeit, wenn Schotter- und Bergwege befahrbar bleiben.
An der Grenze zu Texas verbindet sich die Kette mit den Rocky Mountains und bildet einen Teil des amerikanischen Kordillerensystems. Diese Verbindung erklärt ähnliche Gesteinsschichten und Erosionsmuster auf beiden Seiten der Grenze.
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