Tamaulipas, Bundesstaat im Nordosten Mexikos
Tamaulipas ist ein Bundesstaat im Nordosten Mexikos, der an den Golf von Mexiko und an Texas grenzt. Das Gebiet umfasst Küstenstreifen, weitläufige Ebenen und Bergregionen in der Sierra Madre Oriental, wobei der Río Bravo als natürliche Grenze im Norden verläuft.
Die Kolonialmacht Spanien gründete hier 1746 die Provinz Nuevo Santander, nachdem sie die Gebiete der Huastecos und Chichimeken unterworfen hatte. Tamaulipas erhielt 1824 seine heutige Form als mexikanischer Bundesstaat nach der Unabhängigkeit.
Der Name stammt von den Tamaulipeken, einer indigenen Gruppe, die früher hier lebte, bevor die spanischen Kolonisten ankamen. Entlang der Grenze sprechen viele Einwohner Englisch und Spanisch, und der tägliche Austausch mit Texas prägt die Lebensweise in vielen Grenzstädten.
Die wichtigsten Städte liegen entlang der Grenze und an der Küste, während das Landesinnere dünn besiedelt ist und oft lange Fahrten zwischen Orten erfordert. Grenzkontrolle und Wartezeiten können je nach Tageszeit und Wochentag unterschiedlich ausfallen.
Im Biosphärenreservat El Cielo wachsen Orchideen und Bromelien in einem seltenen Nebelwald, der in den Höhenlagen der Sierra Madre Oriental entsteht. Hier leben Schwarzbären und verschiedene Vogelarten, die sonst kaum in der Region vorkommen.
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