Tikal, Maya-Ausgrabungsstätte in Petén, Guatemala
Tikal ist eine alte Maya-Stätte im Departement Petén in Guatemala, wo mehr als 3.000 Bauten in einem dichten Regenwald verstreut liegen. Pyramiden, Tempel, Plätze, Ballspielplätze und Wohnbauten verteilen sich über ein weites Areal, das man auf markierten Wegen durchqueren kann.
Die Siedlung entstand um 1000 v. Chr. und wuchs zwischen 200 und 850 n. Chr. zu einem mächtigen Maya-Königreich heran. Im späten 10. Jahrhundert verließen die meisten Bewohner die Stadt aus Gründen, über die Forscher noch diskutieren.
Der Name leitet sich vom Maya-Wort für Wasserloch ab und weist auf die künstlichen Reservoirs hin, die man zwischen den Bauwerken angelegt hat. Besucher sehen heute noch diese Wasserspeicher, die für das Überleben der Stadt in der Trockenzeit wichtig waren.
Die meisten Besucher kommen früh am Morgen, wenn die Luft kühler ist und das Licht für Fotos besser fällt. Man sollte Wasser mitnehmen und feste Schuhe tragen, da die Wege uneben sind und man mehrere Stunden zu Fuß unterwegs ist.
Einige der höchsten Pyramiden ragen über das Kronendach des Regenwalds hinaus und bieten Ausblicke über die grünen Baumwipfel. Von diesen erhöhten Punkten aus hört man oft die Rufe der Brüllaffen, die in den umliegenden Bäumen leben.
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