Holtun, Archäologische Stätte im Departamento Petén, Guatemala.
Holtun ist eine archäologische Stätte in Guatemala mit über 200 Bauwerken, die sich entlang einer Nord-Süd-Achse verteilen und sich dem örtlichen Gelände anpassen. Die Anlage verfügt auch über 27 Wasserspeicherkammern, die zeigen, wie die alten Bewohner Wasser in dieser Region verwalteten.
Die Stätte wurde 1994 nach Berichten über unerlaubte Ausgrabungen entdeckt und zeigt eine kontinuierliche Besiedlung vom mittleren Präklassikum bis zur späten klassischen Maya-Zeit. Diese lange Abfolge von Bewohnern zeigt, dass der Ort über Jahrhunderte hinweg bedeutsam blieb.
Große Stuckaturen zieren die Haupttreppe der Struktur A-2 und zeigen künstlerische Traditionen, die auch in anderen Teilen der Maya-Tiefebene zu finden sind. Diese Verzierungen verraten viel über die religiösen und sozialen Werte der Menschen, die hier lebten.
Die Lage bietet eine gute Möglichkeit für Besucher, die Gegend zwischen anderen bekannten Stätten erkunden möchten, da es etwa 35 Kilometer südöstlich von Tikal und 25 Kilometer südlich von Naranjo liegt. Der abgelegene Charakter des Ortes bedeutet, dass man Zeit für die Erkundung einplanen sollte und gute Vorbereitung nötig ist.
Die Anlage zeigt eine seltene Kombination aus triader Akropolis und E-Gruppe-Formation, die die ausgefeilten Stadtplanungsprinzipien der Maya widerspiegelt. Diese beiden architektonischen Konzepte zusammen zu sehen ist in der Maya-Archäologie besonders bemerkenswert.
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