Tikal Temple IV, Mesoamerikanische Pyramide in Tikal, Guatemala
Tikal Temple IV erhebt sich etwa 70 Meter über das Blätterdach des Regenwalds und besitzt eine rechteckige Basis mit sieben Stufen und eine markante östliche Treppe. Der Bau zeigt typische Maya-Architektur mit sorgfältig behauenen Steinen und einer Tempelspitze, die einst Rituale beheimatete.
Der Tempel wurde 741 n. Chr. unter der Herrschaft des Maya-Herrschers Yik'in Chan K'awiil erbaut und kennzeichnet den Höhepunkt von Tikals architektonischer Entwicklung. Diese Bauphase fiel in die Zeit der größten Macht und des Wohlstands der Stadt.
Das Heiligtum auf der Spitze zeigt Steinmosaiken und geschnitzte Balken, die von militärischen Erfolgen und königlichen Zeremonien der Maya berichten. Diese Kunstwerke helfen Besuchern, die Macht und den Reichtum der antiken Herrscher zu verstehen.
Holztreppen führen zu den oberen Ebenen des Tempels, wobei die östliche Treppe der Hauptaufstieg ist. Der Aufstieg erfordert körperliche Anstrengung, bietet aber Aussichten über die gesamte archäologische Stätte und den umgebenden Dschungel.
Der Bau enthält etwa 190.000 Kubikmeter Baumaterial und ist damit das zweithöchste Gebäude aus der Zeit vor Kolumbus in Amerika. Diese enorme Menge an Steinen wurde von Hand transportiert und mit primitiven Werkzeugen bearbeitet.
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