Bacalar, Kolonialstadt in Quintana Roo, Mexiko
Bacalar ist eine Ortschaft in der Gemeinde Bacalar im Bundesstaat Quintana Roo in Mexiko, die sich entlang einer Süßwasserlagune erstreckt. Die Lagune selbst ist etwa 42 Kilometer lang und zeigt mehrere Blautöne, die durch den hellen Kalksteingrund unter dem klaren Wasser entstehen.
Spanische Kolonisten errichteten 1729 das Fort San Felipe als Verteidigungsanlage gegen Piraten, die regelmäßig den Handelshafen angriffen. Später diente der Ort als Rückzugsgebiet während des Kastenkrieges im 19. Jahrhundert und wurde zum Handelsposten zwischen der Karibikküste und dem Landesinneren.
Das Wort Bacalar kommt aus der Mayasprache und bedeutet „Ort, wo Schilf wächst
Der Zugang zum Wasser erfolgt an mehreren Stellen im Ort, darunter Los Rapidos, wo flaches Wasser zum Schwimmen und Kajakfahren geeignet ist. Besucher sollten Badeschuhe mitbringen und Sonnenschutz verwenden, da schattige Bereiche entlang des Ufers begrenzt sind.
In der Lagune finden sich alte Stromatolithen, einige der ältesten Lebensformen der Erde, die hier weiterhin unter Wasser wachsen. Mehrere Cenoten im Lagunensystem erreichen Tiefen von bis zu 90 Metern und bilden zusammen die zweitgrößte Süßwasserreserve Mexikos.
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