Río Bec, Maya-Ausgrabungsstätte in Campeche, Mexiko
Río Bec ist ein Mayaarchäologisches Zentrum in der Umgebung von Campeche mit mehreren Gebäudegruppen, die um zentrale Platzanlagen angeordnet sind und sich über mehrere Quadratkilometer erstrecken. Die Struktur umfasst Tempel, Paläste und Wohngebäude aus Stein mit aufwendigen Fassaden und architektonischen Details.
Das Zentrum wurde während der klassischen Maya-Periode entwickelt und erreichte seinen Höhepunkt etwa um das 8. Jahrhundert herum. Später wurde es von europäischen Forschern wiederentdeckt, zuerst durch den österreichischen Forscher Teoberto Maler im späten 19. Jahrhundert.
Der Rio-Bec-Stil prägt die Architektur durch charakteristische Doppeltürme und aufwendige Steindekoration, die in der gesamten Region nachwirken. Besucher erkennen diese Merkmale an den sorgfältig gestalteten Fassaden, die zeigen, wie die Maya-Architekten hier ihren eigenen Weg gingen.
Der Ort liegt mitten im tropischen Regenwald mit hohen Temperaturen und häufigem Regenfall, weshalb Besucher die Bedingungen gut planen sollten. Das Gelände ist teilweise noch nicht erforscht, daher kann man abgelegene Gebäude durchqueren und die Natur hautnah erleben, sollte aber trittsicher und vorbereitet sein.
Die Tempelpyramiden hier besitzen breite Doppeltürme mit steilen, unpraktischen Treppen und falschen Türen, die optische Täuschungen erzeugen. Diese Elemente dienten nicht dem täglichen Gebrauch, sondern hatten rein dekorative und symbolische Zwecke für die Maya-Architektur.
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