Trinidad, Koloniale Siedlung in der Provinz Sancti Spíritus, Kuba
Trinidad ist eine Kolonialstadt in der Provinz Sancti Spíritus mit zahlreichen erhaltenen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die schmale Kopfsteinpflasterstraßen säumen. Die Gebäude zeigen charakteristische Merkmale wie holzgeschnitzte Balkone, bunte Keramikfliesen und innere Innenhöfe, die von eisernen Toren umgeben sind.
Die Stadt wuchs ab Mitte des 18. Jahrhunderts durch Zuckerhandel und den Bau von über 70 Mühlen im benachbarten Valle de los Ingenios schnell. Diese wirtschaftliche Blüte während des Sklavenhandelszeitraums prägte die Architektur und das Stadtbild bis heute.
Handwerker in der Stadt halten traditionelle Techniken lebendig, indem sie in ihren Werkstätten Textilien weben, Keramik gestalten und Holzarbeiten anfertigen, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese alltägliche Arbeit prägt das Straßenbild und ermöglicht Besuchern, echte kreative Prozesse zu beobachten.
Die Stadt ist von Havana aus in etwa drei Stunden erreichbar und bietet Unterkünfte in restaurierten Kolonialhäusern oder modernen Hotels in der Nähe des Strandes von Ancón. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da die Straßen eng und uneben sind und sich am besten zu Fuß erkunden lassen.
Der Manaca Iznaga Turm ragt etwa 45 Meter über die umliegende Landschaft auf und wurde 1816 als Überwachungsanlage für die Zuckerplantagen errichtet. Von seiner Spitze aus konnte man die gesamte Tätigkeit in den nahe gelegenen Feldern beobachten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
