Santa Clara, Provinzhauptstadt im Zentrum Kubas
Santa Clara ist eine Stadt in der Provinz Villa Clara im Zentrum Kubas, die auf Korallenhügeln etwa 112 Meter über dem Meer liegt. Das Straßennetz ordnet sich um den Parque Vidal, wo sich Kolonialgebäude, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen konzentrieren.
Familien aus der Küstenstadt Remedios gründeten die Siedlung im Jahr 1689, weil sie den Überfällen durch Piraten entkommen wollten. Sie wählten einen Platz weiter im Landesinneren, wo früher das indigene Dorf Cubanacán stand.
Der Name geht auf die heilige Klara von Assisi zurück, deren Verehrung die ersten Siedler aus Remedios mitbrachten. Heute erkennt man den kirchlichen Ursprung noch in der zentralen Lage der Kathedrale am Hauptplatz, wo sich abends Einheimische treffen und auf den Bänken unter den Palmen sitzen.
Reisende erreichen die Stadt über den Flughafen Abel Santamaría oder mit dem Auto, wobei die Fahrt von Havanna etwa vier Stunden dauert. Im Zentrum lassen sich die meisten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erkunden, da viele Straßen nah beieinander liegen.
Die Universität in der Stadt zieht seit ihrer Gründung im Jahr 1952 Studierende aus dem ganzen Land und auch aus anderen Ländern an. In manchen Vierteln hört man deshalb tagsüber verschiedene Akzente und sieht Gruppen junger Leute mit Büchern auf dem Weg zu den Fakultäten.
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