Remedios, Koloniale Siedlung in der Provinz Villa Clara, Kuba
Remedios ist eine koloniale Siedlung in der Provinz Villa Clara mit einem historischen Zentrum, das sich um einen zentralen Platz entwickelt hat. Die Stadt wird von zwei großen Kirchen geprägt, darunter die Parroquia Mayor mit ihren aufwendig verzierten Altären.
Die Stadt wurde 1514 gegründet und war zunächst ein Zentrum für Landwirtschaft und Viehzucht, bevor sie sich im 18. Jahrhundert zur Zuckerproduktion entwickelte. Während der kolonialen Zeit war Remedios aufgrund seiner Nähe zur Küste Piratenüberfällen ausgesetzt.
Das Dezember-Parrandas-Fest verwandelt die Stadt in einen Wettbewerb zwischen zwei Stadtvierteln, mit Feuerwerk, Musik und handgefertigten Dekorationen. Die Bewohner nehmen diese Tradition sehr ernst und arbeiten Monate lang an den Vorbereitungen.
Die Stadt liegt etwa 5 Kilometer nördlich der Küste und ist mit regelmäßigen Busverbindungen zu den Strandresorts erreichbar. Die beste Zeit zum Besuch ist nach November, wenn das Wetter trocken ist und die Parrandas-Feierlichkeiten bevorgestehen.
Die Bewohner versteckten die wertvollen Altäre der Hauptkirche vor Piraten und bewirkten so, dass diese kirchlichen Schätze für Jahrhunderte erhalten blieben. Diese Schutzmaßnahmen zeigen, wie wichtig den Menschen ihre religiösen Stätten waren.
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