Arroyo Chuy, Grenzfluss zwischen Rio Grande do Sul, Brasilien und Rocha Department, Uruguay
Der Chuí-Bach ist ein Grenzfluss zwischen Rio Grande do Sul in Brasilien und dem Rocha-Departement in Uruguay. Er fließt von Binnensümpfen durch sandige Küstenebenen zum Atlantischen Ozean und bildet die natürliche Staatsgrenze beider Länder.
Der Fluss wurde im 19. Jahrhundert als Grenzlinie zwischen Brasilien und Uruguay festgelegt und war entscheidend für die Festlegung der territorialen Grenzen beider Länder. Diese Vereinbarung bestand Jahrhunderte durch politische Veränderungen und ist bis heute Bestandteil der internationalen Grenzen.
Der Fluss hat eine besondere Bedeutung in der brasilianischen Sprache: Der Ausdruck "von Oiapoque bis Chuí" wird verwendet, um die gesamte Ausdehnung Brasiliens zu beschreiben, ähnlich wie "von Küste zu Küste" in anderen Ländern.
Der Fluss ist von beiden Ländern aus über gepflasterte Straßen erreichbar, mit Beobachtungspunkten in den Küstendörfern Barra do Chuí und Barra del Chuy. Die beste Besuchszeit ist während der trockenen Jahreszeit, wenn der Wasserpegel niedriger ist und die Zugänglichkeit verbessert wird.
Diese Stelle markiert nicht nur die südlichste Grenze Brasiliens, sondern auch den Anfang des Cassino-Strandes, der sich über viele Kilometer erstreckt. Dieser Strandabschnitt bildet eine lange Sandufer, die bei Besuchern beliebt ist und besondere Naturlandschaften bietet.
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