Mtwara, Verwaltungsregion im Südosten Tansanias
Mtwara ist eine Verwaltungsregion im Südosten Tansanias, die sich vom Ruvuma-Fluss an der Grenze zu Mosambik im Süden bis zur Region Lindi im Norden erstreckt. Die Region hat eine Küstenlinie zum Indischen Ozean und die Hauptstadt Mtwara verfügt über einen Tiefwasserhafen.
In den 1940ern führte die britische Kolonialverwaltung das Tanganyika-Erdnuss-Programm durch, das umfangreiche Infrastruktur wie den Hafen und Straßen in der Region schuf. Diese Entwicklungen legten den Grundstein für die heutige Wirtschaftstätigkeit in dem Gebiet.
Die Makonde-Bevölkerung prägt die Gegend mit ihrer Tradition der Holzschnitzerei, die kunstvolle Skulpturen und Masken hervorbringt, welche ihre Überzeugungen widerspiegeln. Diese handwerklichen Arbeiten sind heute in lokalen Märkten und Werkstätten zu sehen.
Die Hauptstadt Mtwara ist mit Dar es Salaam durch regelmäßige Flüge und asphaltierte Straßen verbunden, was Reisen in die Region erleichtert. Der tiefe Hafen und die Straßeninfrastruktur ermöglichen gute Zugänglichkeit und Mobilität vor Ort.
Das Gebiet ist der größte Cashew-Nuss-Anbauregion des Landes und liefert einen großen Teil von Tansanias Cashew-Exporte. Die Cashew-Industrie ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig und prägt die lokale Landwirtschaft.
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