Mine d'émeraude de Chivor, Smaragdmine in Boyacá, Kolumbien.
Die Mine von Chivor ist eine Smaragdgrube in Boyacá in den östlichen Anden Kolumbiens, wo sowohl oberflächliche Abbaugebiete als auch unterirdische Tunnelsysteme in steilem Berggelände existieren. Der Betrieb umfasst mehrere Abbaubereiche, die mit modernen Sicherheitsausrüstungen ausgestattet sind und aktive Extraktionsvorgänge unter kontrollierten Bedingungen durchführen.
Die Stätte wurde zunächst von den Muisca-Völkern für die Smaragdgewinnung genutzt, bevor spanische Kolonisten 1545 mit industrialisierten Abbauvorgängen begannen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich die Bergbautechniken weiter, wobei die Methoden eine Mischung aus ursprünglichen Verfahren und modernen Praktiken blieben.
Die Smaragde aus dieser Mine sind in Kolumbien ein Symbol für handwerkliche Bergbautradition und lokales Wissen über Edelsteinbearbeitung. Die Gemeinschaften in der Region haben diese Fähigkeiten über viele Generationen weitergegeben und sind stolz auf ihre Rolle in der globalen Schmuckindustrie.
Besuchende können an geführten Touren durch die Bergbaugelande teilnehmen und das Abbauverfahren sowie Sicherheitsstandards an aktiven Stätten kennenlernen. Es ist wichtig, angemessene Kleidung und Schuhwerk zu tragen, da die Wege uneben und teilweise feucht sind.
Die Smaragde aus dieser Grube zeigen oft einen blauen Farbton und haben sehr wenige innere Risse, was sie auf dem internationalen Edelsteinmarkt hochgeschätzt macht. Diese natürliche Qualitätsmerkmale sind das Ergebnis der spezifischen geologischen Bedingungen in diesem Bergbaugebiet.
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