San Juan, Verwaltungsprovinz in der südwestlichen Region, Dominikanische Republik
San Juan ist eine Provinz im Südwesten der Dominikanischen Republik mit Bergen, Tälern und drei großen Flüssen. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 3.600 Quadratkilometer und bildet damit einen wesentlichen Teil des südwestlichen Landstrichs.
Die Provinz wurde 1938 gegründet, aber ihre Wurzeln reichen bis zu einer Taíno-Häuptlingsschaft zurück. Die spanische Siedlung San Juan de la Maguana entstand 1503 und prägte die Entwicklung des Gebiets über Jahrhunderte.
Die Provinz feiert das ganze Jahr über Feste, die die Ernte mit traditioneller Musik und lokalem Essen würdigen. Diese Veranstaltungen verbinden die Gemeinschaft und zeigen, wie wichtig Landwirtschaft für das tägliche Leben der Menschen hier ist.
Die Region ist ein wichtiges Landwirtschaftszentrum mit Anbau von Bohnen, Erdnüssen, Mais und Milchprodukten, die landesweit verteilt werden. Besucher können lokale Märkte und Bauernhöfe erkunden, um die Produktionspraktiken und den ländlichen Alltag besser zu verstehen.
Drei Staudämme - Sabaneta, Sabana Yegua und Palomino - versorgen die Region mit Strom und Wasser. Diese Infrastruktur ist weniger bekannt als die landwirtschaftliche Seite der Provinz, prägt aber das tägliche Leben durch Elektrizitätsversorgung und Wassermanagement.
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