John C. Boyle Reservoir, Stausee in den Vereinigten Staaten
Der John C. Boyle Stausee ist ein Stausee im Klamath River Basin in Oregon, das durch einen Damm geschaffen wurde und etwa 381 Hektar Wasserfläche mit bis zu 14 Metern Tiefe bietet. Der See war von Wäldern umgeben und bot Bereiche zum Angeln, Bootfahren und Picknicken, wobei ein Freizeitgelände mit Campingplätzen und Angelsteigen Besuchern zur Verfügung stand.
Der Damm und das Stausee wurden in den 1950er Jahren gebaut, um Strom zu erzeugen, und das Reservoir wurde 1962 nach John C. Boyle, einem Führungskräft des Stromkonzerns, umbenannt. In den letzten Jahren wurden Anstrengungen unternommen, den Damm zu entfernen, um es Lachsen und anderen Fischen zu ermöglichen, zu ihren historischen Laichplätzen zurückzukehren.
Der Stausee war für die lokale Gemeinschaft lange Zeit ein Teil der natürlichen Landschaft und ein beliebter Ort für Angler und Outdoor-Enthusiasten. Familien nutzten die vorhandenen Einrichtungen wie Campingplätze und Angelsteige regelmäßig für gemeinsame Ausflüge und Freizeitaktivitäten.
Der Zugang zum Gebiet erfolgt über Oregon Route 66 in der Nähe der Städte Klamath Falls und Keno, wobei Besucher Bootfahrten, Angeln und Picknicken unternehmen können. Es wird empfohlen, die Bedingungen vor dem Besuch zu überprüfen, da sich die Wasserstände ändern und einige Bereiche möglicherweise bei laufenden Wiederherstellungsarbeiten eingeschränkt sind.
Das Stausee ist jetzt ein Ort der Umweltveränderung, da der Damm derzeit entfernt wird, um den Fluss zu seiner natürlichen Form zurückzubringen und Lachsen und Stahlkopfforellen die Rückkehr zu ihren Laichplätzen zu ermöglichen. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel für Flusswiederherstellung, das Besucher in Echtzeit beobachten können.
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